Ehe-Brunch

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Impressionen


Hier findet ihr Impressionen von Teilnehmern von Ehe-Brunch.

arrow_right14.01.2017: Ehe in der Bibel: Was bedeutet das für uns?



Heute auf den Kahlenberg zu kommen, hat etwas Zauberhaftes. Durch die verschneite Landschaft stapfend sind wir gespannt, was uns die Bibel über unsere Ehe zu sagen hat.

Doch vorerst kommen wir an. Bei einer Tasse Kaffee, frischem Gebäck und diversen Schmankerln dürfen wir zusehen, wie die älteren Kinder sich zusammenfinden, um Bilder auszumalen. Die Jüngeren schaffen sich einstweilen auf dem Boden ihr Spielzeug-Reich. Sobald die Kinderbetreuung begonnen hat und unsere Zwerge im Kinderland spielen, lauschen wir dem Ehepaar Herbert und Karina Meister.

Sie erinnern uns an den Zauber des Anfangs in unserer Beziehung. Als wir den/die Partner/in noch durch die rosarote Brille gesehen haben. Als es noch ein Leichtes für uns war, über die Schwächen des Anderen hinwegzusehen und einfach nur über seine/ihre Größe und Einzigartigkeit zu staunen. Es folgen Vergleiche mit der Schöpfungsgeschichte: Auch Adam staunte über seine Frau Eva, seine Ergänzung, nach der er sich so gesehnt hat. Doch die Schlange stört die beiden in ihrer Liebe, verwirrt sie mit Halbwahrheiten. Adam beschützt seine Frau nicht vor dem Tier. Angst und Verunsicherung führen zum Sündenfall. Wir alle haben Schwächen und werden täglich aneinander schuldig. Doch Lieben heißt verzeihen können!

Die Atmosphäre lässt es spüren: Wir als Paar sind einzigartig. Wir wollen uns bemühen, unseren Partner stets als ein Geschenk des Himmels zu betrachten - so wie in der Phase der ersten Verliebtheit. Das können wir, wenn wir den tieferen Sinn in unserer ehelichen Liebe sehen und dankbar eine bedingungslose Liebe anstreben. Doch von Natur aus wird jede Ehe schlecht, so ist sich der renommierte Paarforscher John Gottman sicher. Wir müssen also etwas dafür tun: Zeit miteinander verbringen. Schwächen übersehen. Einander vergeben und Nichts nachtragen. "Vergebt einander, weil auch Gott euch durch Christus vergeben hat." (Eph 4)

Um unserer Berufung nachzukommen, bedarf es eines achtsamen Umgangs miteinander. Wie der aussehen kann, lassen viele Stellen in der Heiligen Schrift erahnen: Genesis 1-4, Hohelied Salomos, Tobit, Hosea, Epheser 4, Römer 5. Auch folgende Literatur kann Anregungen für das eheliche Leben bieten: "Amoris Laetitia" von Papst Franziskus, "Gottes Familie" von Scott Hahn, "Schön bist du und verlockend: Große Paare der Bibel." von Herbert Haag, Katharina Elliger u. a. und "Am Montagabend. Mit Familien im Gespräch." von Pater J. Kentenich (Band 20: Eheliche Liebe als Weg zur Heiligkeit).

Für unser einstündiges Paargespräch haben wir viele Anregungen erhalten. Bei einem Spaziergang durch den Wald rund um das Schönstattzentrum fällt das Reden leicht. In Kleingruppen tauschen wir uns danach darüber aus und erfahren, wie es anderen Paaren geht. Im Heiligtum bei der Gottesmutter lassen wir den Ehebrunch noch einmal auf uns wirken und ziehen gestärkt unserem Alltag entgegen. Der Himmel beschenkt uns mit dicken Schneeflocken. Es hatte etwas zauberhaftes, heute auf dem Kahlenberg.

Agnes und Rupert

arrow_right11.02. 2017: Zeitmanagement als Familie



Der Schönstatt Ehe-Brunch am Samstag, den 11.02. 2017, stand ganz unter dem Motto „Zeitmanagement als Familie“. Als junge Familie möchten wir die richtige Balance zwischen Beruf, gemeinsamer Zeit und persönlicher Entwicklung finden - und das ist eine Herausforderung.

Insgesamt 8 Paare nutzten die gemütliche Atmosphäre beim gemeinsamen Brunchen um den Referenten Ingeborg und Richard Sickinger gespannt zu dem Thema „Zeitmanagement als Familie“ zu lauschen:

„Zeit ist das was uns der liebe Gott schenkt um unsere Talente zu entfalten!“

Ein wirklich schöner Gedanke und große Motivation den Fokus als Ehepaar auf drei wesentliche Punkte zu setzen: Das, was wir sind zum Leuchten zu bringen, in der Liebe zu wachsen und gemeinsam als Ehepaar „Welt“ zu gestalten.

Eine der wichtigsten Erkenntnisse des Vormittages war das Leben im „Jetzt“ und dieses auch mit all seinen Planänderungen zu genießen. Gerade in diesem Punkt waren sich die Paare auch in der Gruppendiskussion einig: vor allem junge Familien sind oftmals „Meister der Planänderung“.

Das Referentenpaar Sickinger lud alle Ehepaare ein sich folgende Dinge zu überlegen, um mit dem Thema „Zeitmanagement als Familie“ entspannter umzugehen:

Was ist uns als Ehepaar WIRKLICH wichtig und wofür möchten wir nicht unbedingt mehr Zeit als notwendig einplanen - sozusagen unsere „Not-To-Do-Liste“. Ein schöner Gedanke dazu war auch der Hinweis seine eigene „Originalität“ als Ehepaar zuzulassen und nicht so zu sein wie es die Außenwelt vielleicht von uns erwartet. Außerdem erhielten die teilnehmenden Ehepaare den Tipp Planänderungen zuzulassen und darauf einzugehen - auch in der oftmals auftretenden Ratlosigkeit immer den lieben Gott dahinter zu sehen und seine Pläne anzunehmen.

Der Schönstatt Ehe-Brunch ermöglichte den Ehepaaren wie gewohnt viel „Zeit zu zweit“ - im Rahmen des „Walk & Talk“ hatten die Teilnehmer die Möglichkeit die Impulse des Vortrages zu besprechen und Strategien für sich als Paar zu entwickeln. Im Gruppenaustausch konnten die Erkenntnisse nochmals diskutiert und aufgetretene Fragen beantwortet werden.

Mit dem Impuls des Schönstatt Ehe-Brunchs und dem Vertrauen, dass auch die Gottesmutter hilft und begleitet „Zeitmanagement als Familie“ zu gestalten, ging für uns ein toller Vormittag in gemütlicher Atmosphäre zu Ende und wir freuen uns schon auf die nächste Gelegenheit dem Schönstatt Ehe-Brunch am Kahlenberg beizuwohnen.

Klemens und Melanie

Literaturempfehlung:

Erzählbändchen über Pater Kentenich: Mit Herz und Humor

Die verborgenen Jahre. Kindheit und Jugend von Pater Kentenich.

Herbststürme. Zu Pater Kentenichs Pädagogik.

Artikel in Focus über Harvard-Studie „Wer gedanklich abschweift ist unzufriedener"

arrow_right11.03.2017: Gebet in der Familie



4 Dinge, die den März-Ehe-Brunch für uns besonders machten

  • Wir fühlen uns als Paar wieder gestärkt
  • Wir nehmen viele gute Vorsätze mit und hoffen, diese im Alltag auch umzusetzen
  • Superliebe Begrüßung durch die Moderationsfamilie
  • Austausch mit Gleichgesinnten, nicht nur zum Thema Gebet ;-)

Die Mauer durchbrechen

Gebet – eine so wichtige Sache und doch im Alltag so schwer umzusetzen. Warum das so ist, hat Familie Sickinger in ihrem Vortrag erklärt:

Die Welt ist in zwei Teile gegliedert: Die natürliche, in der wir leben, und die übernatürliche, die wir Gott, den Heiligen und Co. zuordnen. Zwischen diesen beiden Teilen ist eine Mauer. Und es ist nun an uns, diese Mauer zur übernatürlichen Welt Stück für Stück abtragen. Ein Weg, das zu tun, ist zum Beispiel das Gebet.

Sei es nun auf klassische Weise, wie das Rosenkranzgebet, oder auf moderne Art, wie zum Beispiel freies Gebet. Um zum freien Gebet zu finden, legt Papst Franziskus den Ehepaaren besonders folgendes ans Herz: Bitten – Danken – Verzeihen. Letzteres reicht, wenn es mit einem festen Händedruck bei der Vergebungsbitte während des Vater Unsers geschieht.

Besondere Orte schaffen

Aber nicht nur wir bahnen uns einen Weg durch die Mauer. Auch Gott kommt uns entgegen. An besonderen Orten ist dies besonders spürbar. Orte, wie zum Beispiel das Schönstatt-Heiligtum am Kahlenberg. Doch auch zu Hause können wir einen solchen Ort schaffen, ein so genanntes Hausheiligtum. Ein Ort, den wir zum Beispiel mit einem Kreuz, einer Muttergottesstatue etc. gestalten und er so einlädt, bei Ihm zu verweilen. Sei es schweigend oder im Gebet. Und an diesen Ort kann man auch ganz einfach Dinge stellen, die gerade wichtig sind: eine Einladung zur Hochzeit, ein Partezettel oder auch ein Urlaubsprospekt. Denn Gott möchte an unserem Leben voll Anteil haben.

Impulse für das Paargespräch

Nach diesen und vielen mehr Inputs machten wir uns mit folgenden Fragen auf zum Paargespräch, alias „Walk&Talk“:

  • Was bedeutet für mich beten?
  • Wie können wir miteinander beten?
  • Möchten wir ein Hausheiligtum, Gott Raum geben in unserem Zuhause?

Von A wie Abwechslung bis Z wie Zeit

Nachdem wir Frischluft getankt, Sonne genossen und viele Pläne geschmiedet haben, gingen wir zum gemeinsamen Gruppenaustausch über. Hier wurden die persönlichen Erfahrungen noch näher vertieft: (Familien)Gebet braucht Abwechslung und es braucht auch Zeit zum Wachsen – sowohl das Hausheiligtum als auch das Gebet an sich. Und noch ein Punkt wurde angesprochen: Auch die individuelle Beziehung zu Gott ist wichtig, dann fördert das auch die Paarbeziehung und das Familiengebet.

Zum Abschluss

Ein Besuch im Schönstatt-Kapellchen durfte nicht fehlen. Dort warfen wir unsere Bitten und unseren Dank in den Krug und übten uns auch gleich Gebet. So gestärkt, mit vielen Plänen im Gepäck und ganz viel Motivation, diese auch umzusetzen, verließen wir das Heiligtum und genossen die Heimreise mit dem Gedanken: „So schön war‘s!“

arrow_right6.5.2017: Eltern werden - cool bleiben



Mit strahlendem Sonnenschein und voll erblühter Natur werden wir am Kahlenberg begrüßt. Egal ob vertraute Gesichter oder neue Bekanntschaften- der wertschätzende Umgang unter Gleichgesinnten lässt einen rasch ankommen. Auch die Kinder fühlen sich auf Anhieb wie zu Hause und sind hier in der Kinderbetreuung gut aufgehoben, aber auch im Vortragsraum willkommen. Jetzt noch ein herzhaftes Frühstück und der gewünschte Wohlfühl- bzw Entspannungsfaktor stellt sich ganz automatisch ein.

Nach einer lustig- leichten Vorstellrunde freuen wir uns auf den Vortrag von Karina und Herbert Meister.

Sie halten fest, dass unsere Kinder "Baumeister ihrer Entwicklung" sind und wir Eltern auf ihren "Selbstbildungswillen" vertrauen dürfen. Es liegt an jedem einzelnen Eheteam ganz persönlich ihrem Kind die geeigneten Rahmenbedingungen dafür zu schaffen und mit liebevoller Konsequenz bzw. klaren Orientierungshilfen im Alltag ihm etwas zuzutrauen/ es in seiner individuellen Persönlichkeitsentwicklung zu begleiten.

Immer mit dem Ziel vor Augen, dass es eines Tages ein eigenständiges Leben führen wird.

Weiters wird erwähnt, dass jedem Kind die "berühmten 20 Ticks" zustehen und wir uns als Eltern daran erinnern sollen, dass jedes einzelne unserer Kinder ein Abbild Gottes ist/ ein Lieblingsgedanke von ihm.

Abschließend zum Thema "Kindererziehung" wird erklärt, was P. Kentenich unter einem "selbsterzogenen Erzieher" versteht. Nämlich die Kunst selbstreflektierend auf das Problemverhalten des eigenen Kindes zu reagieren, um in weiterer Folge an sich zu arbeiten und authentisch zu erziehen.

Im zweiten Teil des Vortrags steht das Thema "Unsere Ehe" im Vordergrund. Wie wird man im Alltag zum Eheteam? Was braucht es dazu? Was nicht? Fam. Meister sagt:"Wir müssen nicht immer einer Meinung sein. Wir müssen uns nur darüber einig sein, dass es in Ordnung ist unterschiedlich zu denken."

Darüber hinaus ist jeder einzelne gefragt Wünsche klar zu formulieren, Auszeiten einzuhalten und auch den Partner dabei zu unterstützen "Zeit für sich" zu bekommen.

Denn das wichtigste für ein Kind sind glückliche Eltern.

Für unser 1-stündiges Paargespräch haben wir viele Anregungen bekommen. Bei einem Waldspaziergang mit strahlendem Sonnenschein fällt das Reden leicht. Und wir schaffen es gerade noch rechtzeitig zum Gruppenaustausch zurück zu sein.

Im Heiligtum bei der Gottesmutter kommen wir alle zusammen. Es wird gesungen, gebetet und gedankt.

Die anschließende Wanderung mit Einkehr hat für uns das Programm abgerundet.

Es war ein sehr erholsamer Tag/eine Kraftquelle für unseren Alltag.